Künstlerische Positionen aus der Sammlung Orońsko und Werke von Gustav Seitz
In Kooperation mit dem Zentrum für Polnische Skulptur Orońsko
22. März – 13. September 2026
Ab Frühjahr 2026 wird im Gustav Seitz Museum eine Ausstellung mit ausgewählten Werken aus der Sammlung des Zentrums für Polnische Skulptur Orońsko (Centrum Rzeźby Polskiej w Orońsku) gezeigt, korrespondierend mit Plastiken und Zeichnungen von Gustav Seitz. Zu erleben ist dann eine inspirierende Zusammenstellung von wichtigen und teilweise erstmals in Deutschland ausgestellten Werken zahlreicher polnischer Künstlerinnen und Künstler, beginnend in den späten 1940er bis zu den 2000er Jahren.
Die Gustav Seitz Stiftung und das Bildungs- und Begegnungszentrum Schloss Trebnitz wollen ihre Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Polnische Skulptur Orońsko vertiefen und haben dafür eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung paraphiert. Schon 2024 konnte im Gustav Seitz Museum eine Ausstellung über den polnischen Bildhauer Adolf Ryszka (1935 – 1995) in Kooperation mit Orońsko präsentiert werden.
Die für 2026 geplante Ausstellung ist zudem Teil der im kommenden Jahr zu feiernden deutsch-polnischen Jubiläen, die auch mit den Aktivitäten auf dem Campus Schloss Trebnitz eng verbunden sind: Der Deutsch-Polnische Nachbarschaftsvertrag, das Deutsch-Polnische Jugendwerk, die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie die Städtepartnerschaft Berlin–Warschau begehen 2026 ihr 35jähriges Bestehen. 2026 wird das Polnische Institut Berlin 70 und die Oder-Partnerschaft 20 Jahre alt.
Foto ganz oben: Mutanten (2000, Edelstahl, 133 x 260 x 67 cm) von Magdalena Abakanowicz im Park des Zentrums für Polnische Skulptur Orońsko © Gustav Seitz Stiftung
Fotos unten: Figuren I und II aus der Serie „Ruhelose Figuren“ (2011/2012, Bronze) von Adam Myjak

