Gustav Seitz Museum

Zentrum für Kunst- und Kulturpädagogik

Gustav Seitz Preis



Der Gustav Seitz Preis wird an Bildhauerinnen und Bildhauer vergeben, die mit ihren Werken die Tradition figürlicher Plastik weiterführen. Auf diese Weise soll das lebenslange künstlerische und pädagogische Wirken von Gustav Seitz nachhaltig in die Öffentlichkeit getragen werden.

Bewerbungen oder Empfehlungen können direkt an den Vorstand der Stiftung gerichtet werden.

Jedwedes Material, Bronze, Stein, Holz, Keramik etc., wird bei der Auswahl gleichwertig berücksichtigt. Die Unterlagen für die Entscheidung sollen die Kurzbiographie der Künstlerin bzw. des Künstlers und den künstlerischen Werdegang enthalten sowie eine Benennung der Werke in Wort und Bild (Fotos). Die Entscheidung über die Vergabe des Preises trifft der Vorstand der Stiftung.
Er wird dabei von weiteren Kunsthistorikern und von Bildhauern beraten.

Der Preis soll nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel unregelmäßig vergeben werden und einmalig eine Summe ab 5000,-- € enthalten.


1996
Klaus Kütemeier (1939 – 2013) wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Insbesondere wurde die 1981 geschaffene „Stehende weibliche Figur" (Granit 130 cm) prämiert, die als Leihgabe im St. Annen Museum zu Lübeck ausgestellt ist.





2011
Robert Metzkes wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Insbesondere wurde die 2009 geschaffene Plastik „Mona auf einem Kissen sitzend" (Terrakotta, engobiert, 91 cm) prämiert, die im Berliner Georg-Kolbe-Museum als Dauerleihgabe ausgestellt ist




2014
Die Hallenser Bildhauerin Julia Schleicher erhielt den Preis für Ihre Arbeit der stehenden Flügelgestalt „Animalicus” (Pappelholz, 180 cm), die sie während des Pleinair- Symposions 2014 in Schloss Trebnitz/Müncheberg (Märkisch Oderland) geschaffen hat.


2016
Nach dem zweiten, in diesem Jahr zum Thema „Torso", in Trebnitz veranstalteten deutsch-polnischen Pleinair-Treffen für Bildhauerei erhielt der in Rottenburg-Kiebingen am Neckar lebende Bildhauer
Ralf Ehmann den Gustav Seitz Preis für seine Arbeit „Werden im Vergehen" (Kalkstein, 150 cm).